Hans-Jürgen Papier stellt klar: Die Verantwortlichen der Corona-Maßnahmen müssen diese dringend rekapitulieren, der Rechtstaat ist für viele Bürger nur noch Illusion. Der Ex-Präsident des Verfassungsgerichts fordert: So etwas darf nicht noch einmal passieren – und warnt vor neuen Bedrohungen. 

In einem Interview mit der Welt geht der ehemalige oberste Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier hart mit der bundesdeutschen Corona-Politik ins Gericht.

Der Entzug der Grundrechte in der Corona-Krise war laut Papier "intensiv und vielfältig", und "ihre rechtsstaatliche Aufarbeitung ist bei Weitem noch nicht abgeschlossen." Hier sieht der Berliner besonders die Gerichte in der Pflicht. Diese hätten zumeist im Eilverfahren Urteile durchgepeitscht, die aber keine endgültige Legitimation hätten. 

Die "Erosion unserer Freiheitsrechte" habe seiner Meinung nach bereits vor Corona eingesetzt. Konkrete Beispiele dafür gab Papier aber nicht. Vielmehr wagte er einen Blick in die Zukunft, der wenig Gutes verheißt:

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